Success Story · Software für kommunale Entsorgung

Wie Schönmackers die kommunale Entsorgung für halb NRW digital organisiert

Über 3,3 Millionen Behälter in einem System – dank wastewatcher, der Software für kommunale Entsorgung.

1.700+

Mitarbeitende

850+

Entsorgungsfahrzeuge

90+

Kommunen in NRW

150k

Hotline-Anfragen/Jahr

360k

Sperrmüll-Anmeldungen

Ausgangslage

Was bedeutet kommunale Entsorgung in dieser Größenordnung in der Praxis?

Bei Schönmackers Umweltdienste heißt das über 3,3 Millionen Behälter verwalten, knapp eine Million Grundstücke im Blick behalten und jedes Jahr mehr als 150.000 Anfragen von Bürgerinnen und Bürgern beantworten.
Schönmackers zählt zu den größten Entsorgern in NRW.
Das digitale Rückgrat für die kommunale Entsorgung ist seit vielen Jahren die Software wastewatcher von SYNQONY.

Schönmackers auf einen Blick · 2025

Gegründet

1956 – Familienunternehmen

Hauptsitz

Kempen, NRW

Grundstücke

996.453

Behälter im System

3.298.788

Hotline-Anfragen

151.634 / Jahr

Sperrmüll-Anmeldungen

360.545 / Jahr

Warum kommunale Entsorgung in dieser Größenordnung nur mit der richtigen Software funktioniert?

Wer kommunale Entsorgung nur als Routinegeschäft betrachtet, unterschätzt den operativen Aufwand dahinter. Schönmackers betreut über 90 Kommunen in NRW, und kümmert sich um die Entsorgung aller gängigen Abfallfraktionen sowie die Sammlung von Sperrmüll und Elektroschrott.

Im Alltag heißt das: Behälter verteilen, Leerungen durchführen und dokumentieren sowie auf ein wachsendes Volumen an Bürgeranfragen reagieren.

Allein die über Leerungen erfassten Ident-Daten liegen jährlich bei über zehn Millionen. Dazu kommen alltägliche Themen wie Behälterschäden, Fehlzuordnungen oder Diebstahl.

Was früher mit Papierstadtplänen, Excel und viel Handarbeit funktionierte, ist in dieser Größenordnung längst nicht mehr tragbar. Schönmackers hat den gesamten kommunalen Betrieb deshalb in ein zentrales System überführt.

Geschichte

Erst Eigenentwicklung, dann eigenständige Software

Ende 1990er Jahre

„Tonne 2000" – die Anfänge

wastewatcher hat seinen Ursprung Ende der 1990er Jahre bei Schönmackers. Weil es keine Software gab, die den Anforderungen der kommunalen Entsorgung wirklich gerecht wurde, baute Schönmackers selbst eine. Damals lief das System unter dem Namen Tonne 2000. Die Software wurde nicht am Reißbrett entworfen, sondern im laufenden Betrieb – jede Funktion hatte einen konkreten Anlass aus dem Tagesgeschäft.

Frühe 2000er Jahre

Trennung von Softwareentwicklung und Entsorgungsbetrieb

Schönmackers entschied sich, die Softwareentwicklung abzugeben und sich voll auf die Entsorgung zu konzentrieren. Aus der internen Lösung wurde ein eigenständiges Produkt.

Heute

wastewatcher als unabhängiges Unternehmen

wastewatcher ist heute ein eigenständiges Unternehmen – und Schönmackers nutzt es weiterhin als zentrales System im kommunalen Betrieb. Die gemeinsame Geschichte ist das Fundament für eine Software, die wirklich aus der Praxis kommt.

DREI PERSPEKTIVEN AUS DEM BETRIEB

wastewatcher bringt alle auf denselben Stand

Vom Kundenservice bis zur Geschäftsführung – ein Datensatz, keine Parallelstrukturen.

wastewatcher ist bei Schönmackers nicht das System einer einzelnen Abteilung. Änderungsdienst, Kundenservice, Disposition, Einsatzleitung, Fahrer:innen, IT und Geschäftsführung sowie die angebundenen Kommunen greifen auf denselben aktuellen Datenstand zu. Es gibt keine Parallelstrukturen und keine Medienbrüche.

Was das in der Praxis bedeutet, zeigen drei Perspektiven aus dem Betrieb:

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wastewatcher ist für den Änderungsdienst unser zentrales Arbeitswerkzeug. Wenn das System ausfallen würde, blieben bei uns sofort viele Aufgaben liegen, die wieder aufgearbeitet werden müssten.

Andre Müllers ist verantwortlich für den Behälteränderungsdienst in der Region Niederrhein von Emmerich bis Rommerskirchen. Seit seinem ersten Tag bei Schönmackers arbeitet er mit wastewatcher.

Das System gibt ihm jederzeit eine vollständige Übersicht über Behälter, Grundstücke, Transponder und den aktuellen Bearbeitungsstand. Touren plant er digital mit allen relevanten Parametern. Fahrerrückmeldungen kommen direkt ins System zurück, was die Reaktionszeit bei Problemen deutlich verkürzt. Zusätzlich erkennt die Software nicht zugeordnete Behälter und sorgt so für eine saubere Gebührenabrechnung für die Kommunen.

AM
Andre Müllers
Änderungsdienst, Region Niederrhein
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Wir können genau sehen, wann ein Behälter geleert wurde und was bereits passiert ist – das gibt uns eine klare Handhabe im Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern. Diese Transparenz gibt vor allem den Mitarbeitenden Sicherheit.

Rund die Hälfte ihrer täglichen Arbeit verbringt Celine Trunke, Teamleitung Kundenservice bei Schönmackers, direkt in wastewatcher. Das System ist die Grundlage für jeden Bürgerkontakt.

Wenn jemand anruft, sieht ihr Team sofort, wann ein Behälter zuletzt geleert wurde, ob eine Reklamation vorliegt und wie der aktuelle Bearbeitungsstand ist. Neue Reklamationen sind in wenigen Klicks erfasst. Und weil Kundenservice, Disposition und Änderungsdienst auf derselben Datenbasis arbeiten, braucht es keine Rückrufe oder interne Nachfragen. Auch die Einarbeitung neuer Mitarbeitender geht schnell, weil das System klar aufgebaut ist.

CT
Celine Trunke
Teamleitung Kundenservice
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Das System entwickelt sich mit unseren Anforderungen weiter.

Sabrina Michelbrink hat als frühere Betriebsleiterin täglich mit wastewatcher gearbeitet. Als Geschäftsführerin nutzt sie das System heute vor allem für Auswertungen und als Grundlage für den Austausch mit Kommunen.

Ob operative Kennzahlen oder die Klärung von Reklamationsfällen: Die Daten sind verfügbar und belastbar. Dass wastewatcher sich dabei kontinuierlich weiterentwickelt und Anforderungen aus dem Betrieb aufgreift, macht das System für sie besonders wertvoll.

SM
Sabrina Michelbrink
Geschäftsführerin Schönmackers

PRAXIS

Verlässliche Behälterdaten vereinfachen den Betrieb

Daten bringen nur etwas, wenn sie stimmen.

wastewatcher stellt bei Schönmackers sicher, dass die Datenbasis aktuell ist und alle Bereiche damit arbeiten können.

Drei Beispiele, wie wastewatcher bei Schönmackers konkrete Probleme löst.

Gewichtsabrechnung bei verwechselten Tonnen

Werden zwei Tonnen vertauscht, stimmt bei gewichtsabhängiger Abrechnung die Zuordnung nicht mehr. wastewatcher löst das über Chip-Nummern: Behälter werden korrekt zugeordnet, Gebühren automatisch angepasst.

Biotonnen im Winter automatisch sperren

Das saisonale Einsammeln und Wiederausliefern von Biotonnen war früher aufwändige Logistik. Heute steuert eine digitale Sperrliste in wastewatcher den gesamten Vorgang – die Fahrten entfallen, der Prozess läuft automatisch.

Nicht angemeldete Behälter aufspüren

Steht eine Tonne ohne Anmeldung und ohne Transponder zur Leerung bereit, erkennt wastewatcher das beim Abgleich der Leerungsdaten mit den Stammdaten. Solche Fälle werden automatisch sichtbar. Das schließt Lücken in der Gebührenabrechnung und sorgt für eine faire Abrechnung gegenüber Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern.

Kennzahl 2021 2025 Entwicklung
Ident-Daten­sätze aus Lee­rungen 6.582.446 10.357.415 ↑ +57 %
Be­häl­ter­ände­rung­sauf­träge 196.232 137.023 ↓ −30 % Aufwand
Der Aufwand im Änderungsdienst sinkt spürbar – dank besserer Datenqualität durch den Ausbau digitaler Ident-Technik.

FALLBEISPIEL

Digitale Zusammenarbeit mit der Kommune: Stadt Straelen

Seit drei Jahren arbeitet die Stadt Straelen am linken Niederrhein mit wastewatcher. Das System wird über die Schönmackers-Lizenz genutzt – eine eigene IT-Infrastruktur ist nicht nötig.
  Früher   Kommunikation über Excel-Tabellen und gesammelte Beschwerdelisten. Doppelter Aufwand, kein gemeinsamer Datenstand.
   Heute    Mitarbeitende der Stadtverwaltung geben Reklamationen, Behältertausch und Sperrmüllaufträge direkt ins System ein. Schönmackers sieht die Vorgänge sofort.
Ergebnis Beide Seiten arbeiten auf demselben Datenstand, gebührenrelevante Auswertungen sind jederzeit abrufbar. Für Straelen hat sich der Verwaltungsaufwand spürbar reduziert. Die Prozesse sind transparent, die Daten belastbar und die Zusammenarbeit mit dem Entsorger läuft über eine einzige Plattform.
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Früher haben wir Excel-Tabellen geführt und Beschwerden gesammelt weitergegeben. Heute klicken wir die Anschrift an, geben alles direkt ein – und es ist sofort bei Schönmackers.

LK
Ludger Kup
Stadt Straelen
Zum Weiterlesen

Ausführliche Perspektive der Stadt Straelen im Spezial „Smart Waste" der Fachzeitschrift Kommune21, Ausgabe 2/2026.

Artikel im e-Paper lesen

EINBLICK

Warum die Mitarbeitenden bei Schönmackers gerne mit wastewatcher arbeiten

Für die Mitarbeitenden im kommunalen Bereich bei Schönmackers ist wastewatcher das zentrale System im Tagesgeschäft. Alle relevanten Informationen sind an einem Ort verfügbar. Automatismen und hinterlegte Regeln reduzieren manuelle Fehlerquellen. Neue Mitarbeitende finden sich schnell zurecht, weil die Oberfläche klar strukturiert ist. Und im Kundengespräch, in der Tourenplanung oder bei der Abrechnung sorgt die Transparenz der Daten für Sicherheit.
Ergebnis Das System wird in allen Abteilungen akzeptiert und aktiv genutzt.
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Das Programm lebt davon, dass es einfach aufgebaut und exakt auf unser Tagesgeschäft abgestimmt ist. Die Funktionalität steht im Vordergrund.

LK
Celine Trunke
Teamleitung Kundenservice Schönmackers

SYSTEMWEITE NUTZUNG

Abteilungsübergreifend: wastewatcher organisiert Ihre kommunale Entsorgung

Alle relevanten Bereiche greifen auf denselben aktuellen Datenstand zu. Keine Parallelstrukturen, keine Medienbrüche.
Änderungsdienst
Kundenservice
Disposition
Einsatzleitung
Fahrer:innen
IT
Geschäftsführung
Kommunen

Das System wird in allen Abteilungen akzeptiert und aktiv genutzt – vom ersten Tag an, ohne lange Einarbeitungszeiten.

DANKESCHÖN

1000 Dank für die offenen Einblicke

Danke an alle, die ihren Arbeitsalltag mit uns geteilt haben.
CT
Celine Trunke
Teamleitung Kundenservice
Schönmackers
AM
Andre Müllers
Änderungsdienst
Schönmackers
SM
Sabrina Michelbrink
Geschäftsführerin
Schönmackers
LK
Ludger Kup
Stadt Straelen

Mehr über Schönmackers Umweltdienste: schoenmackers.de

Nächster Schritt

Was kann wastewatcher für Ihre kommunale Entsorgung leisten?

Buchen Sie eine unverbindliche Webdemo und sehen Sie live, wie die Software Ihren Betrieb vereinfacht.
SB
Sascha de Boer
Leiter Beratung wastewatcher & Qonny